Ölz und AMS fördern Vielfalt

Seit 80 Jahren zählen Ölz-Backwaren zu den beliebtesten in Österreich. So vielfältig wie die Produkte sind auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Ölz gemeinsam mit dem AMS sucht und findet.

© AMS/Udo Mittelberger

AMS ON TOUR 2019

Rund 690 Beraterinnen und Berater des AMS sind österreichweit persön- lich für Unternehmen da und bringen sie #weiter. Bereits mehr als 76.000 Personalverantwortliche profitieren von den vielseitigen Services des AMS: Von Beratung über Personal- vermittlung bis hin zu Förderungen.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Ölz ist FiT! AMS-Berater Otmar Sutter und HR-Verantwortliche Sandra Maria Karaviotis suchen gezielt Frauen für den Betrieb.

Das Vorarlberger Familienunternehmen steht für Vielfalt und Chan- cengleichheit. Dies zeigt sich auch beim Personal: Rund 920 Per- sonen aus über 40 verschiedenen Nationen arbeiten beim Meister-

bäcker, Frauen werden gezielt gesucht und gefördert und auch Arbeitsuchende mit 50+ erhalten attraktive Jobangebote. Vieles entsteht durch die gute Zusammenarbeit mit dem AMS Vorarlberg.


Was heißt hier Männerberuf?

Als stark expandierendes Unternehmen sucht Ölz laufend nach Profis, die herrliches Gebäck backen oder im Lager den Versand vorbereiten. Gemeinsam mit dem AMS Vorarlberg werden innovative Lösungen gesucht, um mehr Fachkräfte nach Vorarlberg zu holen. Eine Möglichkeit ist das FiT-Programm, das Frauen bei der Umschulung in technische und handwerkliche Berufe unterstützt.


„Berufe in Bäckerei und Logistik sind traditionelle Männerberufe. Als Unternehmen haben wir uns vorgenom- men, gezielt auch Frauen für diese Bereiche zu begeistern. Seit Jahren arbeiten wir gemeinsam mit dem AMS aktiv an diesem Ziel. Beginnend bei der arbeitsmedizinischen Betreuung durch eine Betriebsärztin, die sich um das Belangen der Mitarbeiterinnen kümmert, bis hin zu technischen Hilfsmitteln wie Hebebühnen für Lkw-Fahrerinnen“, so die HR-Verantwortliche bei Ölz Sandra Maria Karaviotis.


Frauen in Technik

In Kooperation mit dem FiT-Programm des AMS bildet Ölz Bäckerinnen aus. Nach der Ausbildung werden die Fachkräfte vom Unternehmen übernommen. „Um mehr Frauen für eine Ausbildung zur Bäckerin zu begeis- tern, organisieren Ölz und das AMS Informationsveranstaltungen in den Produktionsstätten, wo die Interes- sierten im persönlichen Gespräch mit Fachkräften und Lehrlingen erste Fragen beantwortet bekommen“, so der AMS-Berater Otmar Sutter über das Erfolgskonzept.


Gemeinsam werden Jobmessen mit Bäckereiführungen organisiert. Mittels Vorauswahl entscheidet das AMS, wer ein vertiefendes Gespräch mit den Personalverantwortlichen bekommt. „Unser Hauptaugenmerk liegt derzeit bei der Suche im Fachkräftebereich wie Bäckerinnen und Bäcker, Konditorinnen und Konditoren und auch Köchinnen und Köche. Eingeladen werden auch all jene, die ein Grundverständnis für Lebensmittel ha- ben. Die Qualifizierung erfolgt dann über die Arbeitsplatznahe Qualifizierung (AQUA) des AMS“, erklärt San- dra Karaviotis.


Vielfalt im Unternehmen fördern

Der Vorarlberger Familienbetrieb ist besonders stolz auf seine Vielfalt. Neben der Förderung von Frauen und Arbeitsuchenden 50+ legt Ölz besonders Wert auf die Integration von Menschen mit geringen Deutschkennt- nissen. Dafür wurde das Unternehmen sogar mit dem Vorarlberger Innovationspreis 2017 ausgezeichnet.


„Unsere Fach- und Führungskräfte werden in Schulungen auf den Umgang mit Menschen mit geringen Deutschkenntnissen sensibilisiert. All unsere Beschriftungen und Aushänge wurden auf einfache und leicht lesbare Sprache optimiert. Wir bieten intensive Deutschkurse in Kleingruppen an. Zur Unterstützung wurde eigenes ein online Ölz-Wörterbuch entwickelt“, so die HR-Verantwortliche, die auch bei diesen Maßnahmen vom AMS unterstützt wurde.


Partner auf Augenhöhe

Seit 19 Jahren betreut das AMS den Backwarenhersteller. AMS-Berater Otmar Sutter ist von der Zusammen- arbeit überzeugt: „Ölz ist in der Region ein Leitbetrieb, auf den wir stolz sind. Es freut mich persönlich sehr, so ein offenes und soziales Unternehmen bei den Personalagenden zu unterstützen.“ Auch die HR-Verant- wortliche Karaviotis zeigt sich begeistert: „Wir profitieren regelmäßig vom überregionalen Netzwerk des AMS, denn wir haben 18 Niederlassungen österreichweit. Mit dem AMS haben wir hier eine professionelle Stütze an unserer Seite, die uns weiterbringt.“

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